Frogtales

Es kam der Juli. Zootreffen, grauer Dienstag. Fahrt von Wunstorf nach Hannover. Ich sage euch was. Ich bin gefahren und habe nur kurz in Ampelstaus gesteckt. Wenn ich euch aber sage wo ich lang fahren musste. Himmel hilf. Hannover ist eine einzige Katastrophe.
Der Zoo war dünn besucht. Es hatten wohl einige Angst das es regnet. Mit den wenigen die da waren habe ich mich gut unterhalten. Nur um 20.00h war es vorbei. Alle mussten weg. Vor ein paar Jahren ging es bis 22.00h. Werden wir etwa älter und wollen aufs Sofa?

Auch hier ein kurzer Hinweis. Es gab jemanden der eigentlich immer beim Zootreffen war. Er hat es mit gegründet. Ich kannte ihn schon als er einen grünen Sprite fuhr ob Sommer oder Winter.  Dann stieg er um auf MG A in rot. Damit hatte er in Marokko an einer Oldtimerrallye teilgenommen. Auch sonst war er viel unterwegs und auch auf meinen und den ACW Veranstaltungen war er dabei. Beim RCK war ich liegengeblieben mit Vergaserproblemen. Nicht nur er hielt an um zu helfen! Ein Freund sagte: ein stiller Freund ist von uns gegangen. Genau so habe ich Eberhard wahrgenommen. Überall dabei aber immer bescheiden im Hintergrund. Du fehlst!!

In der Zwischenzeit habe die Leerlaufdrehzahl gesenkt, auf ca. 1000 U/min. Den Vergaser habe ich etwas magerer gedreht. Ich habe die Hinterachsbremse des Frosches nachgestellt. Links klappte das nicht. Also Rad runter Trommel runter und es tropft aus der Achse. Sie ist wieder dicht und die Bremse ließ sich auch wieder einstellen. Wo der Fehler war – keine Ahnung!
Heute 17.07. eine kurze Probefahrt läuft gut bremst gut und das Hinterrad ist nachgezogen.

August und das Zootreffen war mir zu warm, also blieb ich zu Hause.
Am Frosch war die Schrauberei noch nicht zu Ende. Die Bremse war eingestellt aber der Pedalleerweg noch zu lang. Dann sind wohl die Beläge am Ende. Neue bestellt bei Bastuck und eingebaut. Dabei habe ich auch gleich 2  Kondensatoren und 2 Zündkontakte bestellt. Beläge kamen und ich habe sie eingebaut. Auch eine neue „dicke“ Dichtung anstatt dieser dünnen Papierdichtung habe ich unter die Antriebswelle eingebaut. Danach ließ sich die Bremse wirklich gut einstellen.

Der Auspufftopf Baujahr 1967 oder etwas später hing lose unter dem Auto. Die Halterung war abgebrochen. Provisorisch habe ich ein Metalllochband als Halterung an den Stoßstangenhalter angeschraubt.

Das Britentreffen des ACW war ganz gut besucht. Ich habe viele Bekannte getroffen und viele nette Gespräche geführt. Es war ein schöner Tag. Auf dem Rückweg habe ich bemerkt, dass der Auspuff alle Schwingungen auf die Karosserie überträgt. Es war kein Silentpuffer dazwischen! Nach der Reparatur des Halters (Danke Thomas) kam der Auspuff wieder drunter. Als nächstes musste ich noch die Staubmanschetten für das Handbremsgestänge aus wechseln. Das fällt unter den Begriff Garagengymnastik. Auto aufbocken und diesmal habe ich die Auffahrrampem unter die Hinterräder geschoben. Wagenheber weg und erst einmal gucken. Handbremsgestänge an der Bremstrommel abgeschraubt, Staubmanschette drüber, Gestänge locker wieder angeschraubt. Unterm Auto raus, Handbremse anziehen. Sonst kann man die Manschette nicht richtig einhängen. Unters Auto, Manschette eingehängt. Wieder unterm Auto raus und Handbremse lösen. Unters Auto Handbremse ordentlich verschrauben. Fertig auf der einen Seite. Jetzt liegt man also unterm Auto und sucht alles Werkzeug um es auf die andere Seite zu legen, weil man es dort braucht und  dann geht die Garagengymnastik wieder los.
Nach all dem Sport konnte ich dann am Freitag zum TÜV. Was soll ich sagen, Stempel bekommen ohne jedes Problem. Obwohl, man soll es nicht glauben aber es ist passiert.

Der Frosch wird zur Begutachtung des Unterbodens und der Achsen usw.  angehoben. Dabei bewegen sich die Stoßdämpferarme nach unten. In diesem Moment passiert es. Das Anschlaggummi des Stoßdämpfers fällt raus. TÜV-Prüfer: „Was ist das denn?“
Anschlaggummi des Stoßdämpferarms, setzte ich nachher wieder ein. Gut das es hier passiert ist. Unterwegs merkt man es nicht und das Gummi ist dann auch weg.

So hatte ich dann wieder Garagengymnastik vor mir. Es hat aber glücklicher Weise nicht lange gedauert.  Als erstes wird der Wagenheber in Position gebracht. Dann das Gummi eingefettet. (Dabei habe ich gelernt, dass im Internet verkauft wird, dass Vaseline Gummi angreifen kann – Wer’s glaubt.) Gummim in Postion gebracht und den Wagen angehoben. Schwupp war’s drin. Es ging nicht ganz so schnell, da das Gummi dank des Fetts immer wieder aus den Finger glitt.

Am 1. September stand das Zootreffen an. Es waren 30 Autos da und so gegen 18.45h hat es einen 20 minütigen Wolkenbruch gegeben. Das Frosch blieb dank Spritzdecke fast trocken. Ich hingegen war klitschnass – und lebe noch! Kurz nach 20.00h sind alle so nach und nach aufgebrochen. Für die Rückfahrt habe ich nur 40 Minuten gebraucht. Das ist eine neue Rekordzeit. Gefühlt und gemessen geht zur Zeit nichts mehr unter 60 Minuten. Es werden endlich die Straßen repariert und so staut es sich überall. Auf dem Parkplatz haben wir uns trotz des Regens gut unterhalten.

Am 06.09. war ich mit Freunden beim ehemaligen Möbel Hesse Treffen, dass jetzt auf dem Gelände Hornbach stattfindet. Es war sehr gut besucht. Es gab ein paar für mich interessante Autos wie ein Ami Break in knallrot und einen Käfer in Berylgrün.
Kurz nach 14.00h habe ich das Weite gesucht.

To be continued