Frogtales

März 2018
Motor und Getriebe sind raus, die Kupplung fliegt raus, ich baue die AP von Dieter ein.
Das Ausrücklager ist völlig plan, wieso das denn? Noch bin ich nicht ganz fertig damit. Es sieht zur Zeit so aus als ob die Borg & Beck 5 mm tiefer ins Getriebe ragt als die AP. Könnte das die Ursache sein? Auf jeden Fall schleift die AP nicht ohne dass ich an der Kupplung was abschleifen muss! Ist die gerippte Getriebeglocke etwa anders als die vom glatten Getriebe? Wir werden sehen. Die Messungen an der Kupplung werden noch gemacht. Ich berichte darüber.
Ahead 4 Healeys wollte die Kupplung nach Fehlerbeschreibung und Bilderansicht an den Hersteller schicken um das Problem zu lösen. Da ich aber am Gehäuse geflext hatte, verzichtete ich darauf. Die anderen Teile über die wir gesprochen hatten konnte ich in Essen am Stand abholen.
Wie das nach dem Brexit wird bin ich wirklich neugierig!

April 2019
Zu den Messungen an der Kupplung kann ich abschließend feststellen, dass die 5mm tiefer ins Getriebe nicht mehr zu messen sind!(??)
Tatsache ist, das Gehäuse des Kupplungsautomaten von AP baut flacher. Die Druckplatte steht aber insgesamt genauso weit heraus. Durch das kleinere Gehäuse schleift auch nichts mehr!
Nachdem alles zusammen geschraubt war, habe ich Motor und Getriebe eingebaut.
Es war diesmal ein Drama in 3 Akten.
Erster Akt: Motor und Getriebe rein und versuchen die Kardanwelle aufzusetzen.
Keine Chance die Verzahnung war nie passig. Pause.
Zweiter Akt: Kardanwelle abgeschraubt Motor und Getriebe rein. Nein die Kardanwelle kriegt man dann nicht drauf. Alles wieder raus – Erfrischungspause.
Dritter Akt und Happy End: Motor und Getriebe so weit rein das die Kardanwelle aufgesetzt werden konnte. Alle paar Zentimeter absenken und reinschieben und kontrollieren ob die Kardanwelle sich wieder hinter dem Differential verklemmt.
Ist nicht passiert. Es sind sogar einige Zentimeter Luft geblieben.
Was lerne ich daraus? Es gibt einen Satz Schrauben mit selbst sichernden Muttern für die Kardanwellenverschraubung.  Denn jetzt wird nur noch so eingebaut!
Nach einer schöpferischen Pause wurde am Sonntag die Motorhaube aufgesetzt und im Laufe der folgenden Woche alles weitere eingebaut, angeschlossen usw.
Es war der 20.04. der Motor sprang an und es klang wie aus einem Vogelnest.
Motor aus, Keilriemen runter neuer Versuch mit gleichem Ergebnis. Samstag, nach einer unruhigen Nacht des Nachdenkens habe ich beschlossen nach dem Öldruck zu schauen. Der war da. Alles zusammengepackt und mit Howling Wolf zur Tankstelle, Luft aufpumpen. Danach habe ich eine Probefahrt gemacht und festgestellt, dass Leistung genug vorhanden ist. Es beschleunigt aus hohen Drehzahlen und aus niedrigen Drehzah …. Moment, da war doch das Zwitschern gerade weg. Mehrfach wiederholt und immer wieder so bei 2000 U/min im 4. Gang Vollgas war bis ca. 3000 – 3500 U/min Ruhe. Also nach Hause fahren und wieder nachdenken.
Das Geräusch habe ich per Handy aufgenommen und einigen zugeschickt mit der Bitte mal für ich zu denken. Am 24.04. bin ich beim Oldtimertreffen den anderen auf die Nerven gegangen. Dieter B. kam auf die Idee es könnte ein Luftstrom aus dem Auspuffkrümmer sein. Ich hatte eher an den Vergaser gedacht aber wir waren beide auf Luftstrom gekommen.
Gestern habe ich die Vergaser abgeschraubt um noch einmal zu prüfen ob sie zentriert sind. Dabei habe ich die Normalnadel gegen die fettere ausgetauscht. Den Vergaser auf Grundeinstellung gebracht und heute habe ich ihn wieder eingebaut. Vorher hatte ich  mir aber die Krümmerverschraubung angesehen und die letzte Schraube mit einer weiter vorn getauscht. Vergaser drauf, Choke usw. angeschlossen, Motor angelassen. Was soll ich sagen er sprang an und machte nicht mehr den Howling Wolf.  „Always happy, happy as can be“.
Alles aufgeräumt, Werkzeugkoffer gepackt und alles ins Auto. Danach habe ich die Sitze und die Spritzdecke geputzt. Garage abgeschlossen und morgen geht‘s auf Tour.

Mai 2018
Das Oldtimertreffen in Bruchhausen Vilsen habe ich sausen lassen aber zum Zoo bin ich gefahren und das ohne Probleme! Es war kaum jemand da so sind wir recht früh zurück gefahren und es gab keinerlei Probleme außer, dass die vor mir so langsam fuhren. Bis zum 05.05. war keine Zeit noch viel zu tun außer für die 9. Nachteule und das 14. Scheunentreffen zu arbeiten. Aber ich habe Zeit gefunden den Frosch zu waschen. Die Nachteule hatte 18 gemeldete Starter, losgefahren sind nur 17 – 2 haben aufgegeben. Einer hatte keine 100m Rolle auf seinem Tacho, der andere hat sich für den schönen Sonnenuntergang bedankt. Keiner hatte eine Beule an Mensch oder Maschine zu beklagen. Somit ist das wichtigste Ziel erreicht!
Am 06.05. gab es die 14. Ausgabe des Scheunentreffens mit über 120 Fahrzeugen. Es war schön voll. Auch die Autos aus den 80-ern waren vertreten. Verschieden Blautöne waren in der ersten Reihe zu bewundenr
Mein Motorenschrauber Daniel A. schaute auch nochmal nach seinem Wunderwerk.
Eine Schelle für die Heizung war lose (Wasserverlust) und es „qualmte“ ein bisschen am Krümmerende. Unter dem Bodenblech war deutlich zu sehen, dass die Schelle festgezogen werden müsste. Alles erledigt, alles aufgefüllt in der Zwischenzeit. Der Frosch wartet auf Bewegung.

To be continued