Frogtales

Mai 2018
Das Oldtimertreffen in Bruchhausen Vilsen habe ich sausen lassen aber zum Zoo bin ich gefahren und das ohne Probleme! Es war kaum jemand da so sind wir recht früh zurück gefahren und es gab keinerlei Probleme außer, dass die vor mir so langsam fuhren. Bis zum
05.05. war keine Zeit, noch viel zu tun außer für die 9. Nachteule und das 14. Scheunentreffen zu arbeiten. Aber ich habe Zeit gefunden den Frosch zu waschen. Die Nachteule hatte 18 gemeldete Starter, losgefahren sind nur 17 – 2 haben aufgegeben. Einer hatte keine 100m Rolle auf seinem Tacho, der andere hat sich für den schönen Sonnenuntergang bedankt. Keiner hatte eine Beule an Mensch oder Maschine zu beklagen. Somit ist das wichtigste Ziel erreicht!

Am 06.05. gab es die 14. Ausgabe des Scheunentreffens mit über 120 Fahrzeugen. Es war schön voll. Auch die Autos aus den 80-ern waren vertreten. Verschieden Blautöne waren in der ersten Reihe zu bewundern

Mein Motorenschrauber Daniel A. schaute auch nochmal nach seinem Wunderwerk.
Eine Schelle für die Heizung war lose (Wasserverlust) und es „qualmte“ ein bisschen am Krümmerende. Unter dem Bodenblech war deutlich zu sehen, dass die Schelle festgezogen werden müsste. Alles erledigt, alles aufgefüllt in der Zwischenzeit. Der Frosch wartet auf Bewegung.
Bewegung hat er bekommen. Leider hat sich herausgestellt, dass Wasser im 2. Zylinder war. Wie es da rein gekommen war, war nicht sichtbar. Also bei Daniel den Kopf runter. Dichtung heil. Nachdenken - da nur der zweite betroffen war, kann nur was am Kopf sein. Ein Riss im Ansaugkanal? Ventile runter zum Motorenbauer Erichsen in Gehrden. Kopf wurde abgedrückt Anruf. Der hat nen Riss. Bring den anderen zum Testen und Planen. Hab ich am nächsten Tag gemacht.

Jetzt zu Hause den Citroen geholt von Karl den Anhänger geliehen (Danke dafür!!) und den Frosch aus Hannover geholt. Ich glaube es war der heißeste Tag im Mai!
Also mein 12G295-er Kopf hatte einen Riss und der 12G206-er wurde am nächsten Tag gebracht. Der war dicht und wurde geplant. Zur Info die beiden Köpfe sind trotz verschiedener Nummern identisch.

Juni 2018
Jetzt stand die Emsfahrt an. Freitag Abend in Paderborn im Waldhotel Nachtigall  Wir haben dort zusammen gut gegessen (empfehlenswert) und geklönt. Die Bedienung war sehr zuvorkommend und auch zum Scherzen aufgelegt. Am nächsten Tag nach dem Frühstück zur Emsquelle und los ging die Fahrt nach Leer. Unterwegs waren wir im Da Vinci in Warendorf zum Mittagessen. Wir haben dort ausgesprochen gut gegessen und wurden perfekt bedient. Das Da Vinci kann man  nur weiter empfehlen.

Abends müde und kaputt in Leer eingetrudelt und erst einmal eingecheckt. Der Hafenspeicher war wirklich ein gutes Hotel. Ein gewisser Otto hat übrigens auch dort genächtigt. Abends haben wir das Spiekeroog III gekapert. Essen war lecker Bedienung super – auch das können wir weiter empfehlen.

Nach dem Frühstück fuhren wir dann vereinzelt wieder nach Hause. Wir haben noch in Bockhorn gestoppt. Hat sich aber nicht wirklich gelohnt.
Die Emsfahrt war kulinarisch ein Erfolg. Fahrtechnisch habe ich gelernt, dass die Strecke zu lang war. Auch ein paar andere Sachen werde ich für die Weserfahrt ändern, damit es schöner wird. Lydia sei an dieser Stelle gedankt, die sich um Hotels und Essen gekümmert hat!

Müde und kaputt habe ich mich am Montag zu meinem Zylinderkopf nach Gehrden bewegt und ihn zu Daniel gebracht. Der Kopf wurde dort nach seinem Urlaub wieder aufgebaut – ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Ventile eingeschliffen. Hat geklappt. Daniel hat sein Wissen in den Kopf einfließen lassen und ich bekam ihn am 27.06. wieder mit.
Zusammengebaut habe ich am 29. und 30.06. Die spätere Probefahrt war perfekt.
Der Frosch rannte und kam erst in der Garage auf hohe Temperaturen.

Juli 2018
Der Zoo Hannover rief. Die A2  ist ein einziger Stau also über die Dörfer nach Hannover. Alles war schön bis kurz vorm Zoo. Irgendwie war plötzlich die Spritzufuhr weg. Er spotzte als wäre der Tank leer. Nach einigen Metern rollen sprang er wieder an und die letzten Meter wurden geschafft. Temperatur 92° C im Kühler. Wahrscheinlich Dampfblasen. Von Dieter bekam ich den Leihventildeckel.

Nach 21.30h ging es wieder nach Hause – über die Dörfer.
300m vor zu Hause wieder spotz spotz aus. Bei den folgenden drei Startversuchen fiel mir die Stille im Motorraum auf – kein Tickern. Also Schwimmerkammer voll und  nicht anspringen? Nee,  da spielt wohl die Benzinpumpe nicht mehr mit (10 Jahre unauffällig gearbeitet die gute alte SU) Ich werde mal schauen und tippe auf Kontakte.

Es waren die Kontakte – pechschwarz. Geputzt wieder eingebaut und alles läuft. Trotzdem habe ich bei JPA neue Kontakte bestellt. Sie sind noch nicht eingebaut die alten laufen wie neu.

Mehrere kleine Probefahrten verliefen problemlos bis ich mal wieder nach Hannover fuhr. Es war etwas wärmer als im Winter (30° C oder so). Wassertemperatur bei der Fahrt über die Dörfer 80° C. Im Ampelstau wurde es mehr, beim Fahren sank die Temperatur sofort wieder. Dank einer Baustellenampel und der anderen schlauen Verkehrsteilnehmer kriegte ich die Krise und bog etwas schärfer rechts ab.

Beim Abbiegen wurden meine Füße nass(?)! Der Schreck war groß. Da es nicht heiß war konnte es kein Öl sein. Es roch nicht war aber schmierig und klebrig – Kühlwasser.

Wie kommt denn das dahin? Bei Daniel haben wir die Motorhaube aufgerissen. Es stand etwas Wasser an der Heizung. Also Heizung undicht und deshalb abgestellt.
Auf der Fahrt nach Hause gab es wieder Baustellen und ausgefallene Ampeln so dass die Fahrt zum Test für den Geduldsfaden wurde.
Zu Hause habe ich den Heizungskühler ausgebaut und einfach einen Schlauch dazwischen geschaltet.  Nun ist alles wieder schön und der Heizungskühler wird abgedrückt. Vermutlich ist nur eine Schlauchschelle kaputt.

To be continued